Kwartiermaken

Aktivitäten im Deutschland

Wissenschaft trifft Praxis: Personzentrierung-Inklusion-Enabling community

Fachkongress am 25. und 26. Februar 2016 im Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie Berlin

Der Kongress sollte einerseits dazu dienen, das facettenreiche Konzept der Personzentrierung begrifflich zu schärfen und andererseits den Blick auf seine wirklichkeitsnahen Spannungsfelder und gesellschaftliche wie - in Zusammenhang mit dem neuen Bundesteilhabegesetz - politische Handlungsbedarfe bzw. Gestaltungmöglichkeiten zu legen.

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Raum für Andersartigkeit - Doortje Kal

Das niederländische Konzept Kwartiermaken und sein philosophischer Hintergrund - in: Sozialpsychiatrische Informationen 2016

Leicht umgearbeitete Fassung eines Votrags, den Doortje Kal als Hauptrederin am 2.11.15 in Kassel bei der Auftaktveranstaltung des von der Aktion Mensch geförderten Projekts 'Wilkommenskultur in Wohnquartier und Zivilgesellschaft' der Diakonie Deutschland gehalten hat.

Inklusion ohne Fürsorge geht nicht

Fritz Bremer, Kerbe 4, 2014

"Wer nach der 'Inkludierbarkeit' eines Menschen fragt, hat die wirklich neue Herausforderung nicht verstanden und macht die Forderung nach Inklusion zum Kriterium einer neuen Form von Selektion und Exklusion. Die ganze Gesellschaft, alle Bürgerinnen und Bürger sind gefragt. Es geht nicht nur um einen neuen Schritt zu mehr Teilhabe und Emanzipation von Menschen mit Behinderung. Es geht um die Emanzipation aller Bürgerinnen - weg von Diskriminierung, von Angst vor dem Anderssein, von Fremdenfeindlichkeit und hin zu mehr Zugehörigkeit und Anerkennung."

Brückenschlag Band 30, 2014

Sozialpsychiatrie Literatur Kunst - Leben in Nischen

Über das Buch Das Thema der 30. und letzten erscheinenden Ausgabe ist so etwas wie die Zusammenfassung der Brückenschlag-Arbeit über drei Jahrzehnte. Denn immer wieder erreichten die Redaktion Erfahrungsberichte, die das „Leben in Nischen“ beschreiben. Sei es als akut verwirrter Mensch auf der Suche nach einer sicheren Nische mit der Möglichkeit zum Ausruhen. Sei es als langjährig von psychischer Krankheit Betroffene/r auf dem Weg, den passenden Lebensort und eine individuell sinnvolle Tätigkeit zu finden. Sei es als Frühberentete/r mit ehrenamtlichem und Selbsthilfe-Engagement. Sei es als Literatur- und Kunstschaffende/r in den eigenen vier Wänden oder in einer Ateliergemeinschaft. Der Brückenschlag 30 gibt diesen vielfältigen „Nischenerfahrungen“ in der bewährten Texte- und Bilder-Mischung explizit Raum und zeigt damit, was alles möglich und lebbar ist jenseits des Mainstreams von Leistungsgesellschaft und Krankenhaussystem. (www.paranus.de)

Seminar Nr 36: Inklusion praktisch - was da alles drin ist! Juni 2014 Hamburg

Neue Erfahrungen von Psychiatrie-­Erfahrenen, Angehörigen und Mit­arbeitern/Mitarbeiterinnen

Leben psychisch erkrankte Menschen wirklich integriert in der Stadt, im Stadtteil, in der Nachbarschaft? Trägt unsere Arbeit tatsächlich zu einem Miteinander bei? Das Gefühl, abseitszustehen, ist trotz vieler Entwicklungsschritte in Richtung gemeindenaher Psychiatrie für eine große Zahl psychisch erkrankter Menschen ständig präsent und belastend. Auch für die Gesellschaft ist es von Nachteil, wenn Bürger/-innen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung voneinander isoliert bleiben. Außerdem nimmt das Fremdbleiben uns die Möglichkeit, voneinander zu lernen. Wir haben uns in unserer Projektarbeit anregen lassen vom niederländischen Konzept »Kwartiermaken« (Doortje Kal). Wir beschreiben den Schritt von der Arbeit gegen Ausgrenzung zur Arbeit für neue soziale Erfahrungen aller Beteiligten. Wir geben Beispiele für die Förderung von Zugehörigkeit.

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